Kurz
Sehr geehrter Besucher,
lieber Arztkollege, Geistlicher und Leser der 'Tagespost'
die katholische Ärztevereinigung BKÄ stellt mit Verwunderung und Bedauern fest, daß in der Pfingstausgabe der katholischen Tagespost zwei sehr kritische, verurteilende Berichte über den Flyer zur Homosexualität, der auf dem 98. Deutschen Katholikentag 2012 in Mannheim abgegeben wurde, ungeprüft abgedruckt worden sind.
Aus einem Schreiben an den Chefredakteur:
Kurz:
Es handelt sich bei dem beklagten Flyer um eine Fachinformation zum Thema Homosexualität, die sich an Ärzte und Verantwortliche der Kirche wendet.
Kaum jemand der Katholikentagsbesucher hatte sich dafür interessiert, nur die vielen Störer und Angehörigen der Mannheimer Homosexuellenszene, die sich zu einer Demonstration und stundenlangen Blockade unseres Informationsstandes auf der Kirchenmeile zusammengerottet hatten, wollten diese Information haben.
Der Flyer wurde also nicht verteilt, sondern nur auf Anfrage abgegeben und erregte danach bei den Leuten (Nicht-Katholiken!) Ärgernis – was vorherzusehen gewesen war.
Es kam in den zahlreichen Gesprächen fast immer zu immenser Kritik auch an der Kirche.
Die meisten Störer waren ohne Konfession (auf Befragen).
Zu unserem Bedauern veröffentlichte der Katholikentag umgehend eine Stellungnahme, in der er uns verurteilte – ohne Rücksprache mit uns und ohne uns Gelegenheit zu geben, die Lage zu klären. Und er kündigte drohend Zensur für eine künftige Teilnahme an Kirchentagen an.
Ich bedauere, daß Sie als katholische, konservative Zeitung den tendenziösen und verurteilenden Text und die Warnung vor uns und unseren Schriften abgedruckt haben.
Die Verantwortlichen des Katholikentages haben nicht erwähnt, daß wir katholischen Ärzte stundenlang ungeschützt den Angriffen von Außenstehenden und Mannheimer Nicht-Besuchern des Katholikentags ausgesetzt waren und tags zuvor sogar bei der Polizei wegen ‚Beleidigung‘ angezeigt worden sind.
Kritisierte Vorgänge - sogar vom Nuntius?
Unsere Kritik:
Sie haben den tendenziösen Text von Presseerklärungen von ZDK und HuK ungeprüft übernommen.
Sie haben ihn direkt nach der Kritik von Nuntius Périsset am Katholikentag („hie und da Ausnahmen“) gebracht, so daß der Leser den Eindruck haben kann, Erzbischof Périsset habe damit auch unsere (recht pro-katholische) Haltung zur Homosexualität gemeint.
Ich frage mich, warum Ihre Redakteure nicht vorher Rücksprache mit uns genommen haben, bevor sie den uns verurteilenden Text veröffentlicht haben.
Von mehreren Medien (Antenne Bayern, Ludwigshafener Rheinpfalz, ein Berliner Magazin) haben wir umgehend eine Anfrage erhalten und Interviews mit diesen Redaktueren geführt, um unsere Haltung darzulegen und Mißverständnisse zu klären.
Bessere Zusammenarbeit
Sehr geehrter Herr Chefredakteur,
all dies behindert katholische Ärztearbeit und ist kein freundliches Zeichen.
Insbesondere der Vorwurf, unsere Haltung entspräche nicht der Lehre der katholischen Kirche, ist unhaltbar.
(Dann wäre es sinnvoll, den Kath. Katechismus zu erwähnen – hinter dem wir als BKÄ-Ärzte fest stehen! - und andererseits das Appeasement des Berliner Kardinals gegenüber Homosexuellenverbänden in Berlin und Mannheim zu beleuchten).
Nachdem jetzt diese allgemeine Kritik an uns in Ihrer katholiscfhen Zeitung veröffentlicht wird, schlage ich ein klärendes Gespräch und eine Richtigstellung vor.
Auf unsere Website www.bkae.org haben wir Stellung zu den Vorwürfen bezogen.
Das aktuelle und unbequeme Thema Homosexualität sollte gerade von einer Zeitung wie der Ihren korrekt dargestellt werden, wobei die konservativen katholischen Kräfte – Ärzte! - ernstgenommen und auch verteidigt werden sollten.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
gez. Dr. (I) Gero Winkelmann, 28.5.2012
Rücknahme der 'Stellungnahme'
Nach fachlicher Beratung hat der Bund Katholischer Ärzte am 30.5.2012 einem Fax-Brief an die Leitungen von ZDK (Bonn) und Katholikentag (Mannheim) einen Protestbrief gesandt:
Mehr AKTUELL
Darin wird gefordert:
- Die umgehende Rücknahme und Löschung des uns bezichtigenden Artikels auf der KT-Website
- Die Richtigstellung der Fakten durch eine Erklärung, auch gegenüber den anderen Medien, die jene meldung ungeprüft übernommen haben.
Schluß
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Mit freundlicher Empfehlung
gez.
Dr. Gero Winkelmann,
(Leiter der BKÄ-Ärztevereinigung)
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