Es ist Zeit zu reagieren ...
Lieber Besucher, lieber Arztkollege*,
es ist dringend Zeit zu reagieren, denn die PID-Methode soll gesetzlich erlaubt werden.
Kurz
Die Katholische Ärztevereinigung BKÄ spricht sich strikt gegen die PID-Untersuchungsmethode nach Künstlicher Befruchtung aus und unterstützt alle gleichgesinnten Kräfte in ihrem Protest gegen die geplante gesetzliche Freigabe dieser Selektionsmethode gegen ungeborene Menschen.
Ursache:
Der deutsche Bundesgerichtshof hatte am 6. Juli 2010 in einem Urteil zugunsten eines Arztes entschieden, der das Präimplantationsdiagnostik-Verbot missachtet hatte.
Die BGH-Richter stießen damit eine Diskussion zur Änderung des Gesetzes an, mit der das PID-Verbot aufgehoben oder aufgeweicht werden soll.
Protest gegen das neue Gesetz 2012
Die EPLD- und BKÄ-Ärzte schließen sich den Protesten gegen den Gesetzesentwurf zur PID an.
Prälat Dr. Karl Juisten vom Komissariat der Deutschen Bischofskonferenz formulierte in einem Interview mit Domradio Köln (Radio Horeb am 18.7.2012) die Kritik wie folgt:
Nachdem das Bundesverfassungsgericht die PID für zulässig gehalten hat, dient der Gesetzesentwurf quasi als "Türöffner zur Selektion".
Das neue Gesetz regelt so nicht, was es eigentlich soll (in Einzelfällen zur Entscheidung für oder gegen das Leben von behinderten Ungeborenen zu führen.).
Negativ:
In (fast) jeden Bundesland sollen 'flächendeckend' Zentren für PID und Ethikkomissionen eingerichtet werden.
(Eigentlich reicht für die ca. Fälle jährlich EIN bundesweites Zentrum mit Fachleuten mit entsprechender Kompetenz.).
Das Gesetz ist eher ein Anreiz für PID, indem viele PID-Zentrum geschaffen werden, deren Mitarbeiter auch beschäftigt sein wollen.
Ethikkommissionen:
- zu viele,
- werden sich genügend + kompetente Fachleute zur Beratung finden??
- fungiert nur als 'Ausführungsorgan' von dem, vor dem sich der Gesetzgeber gedrückt hat,
- arbeitet künftig nach 'Positivliste' und faktisch als bloßer 'Bewilligungssausschuß',
- keine Beratung + Entscheidung mehr möglich (pro Leben, oder 'lebensunwert').
Merke:
Lt. Bundesverfassungsgericht bleibt Abtreibung nach wie vor verboten, in begrenzten Fällen ist PID erlaubt - so der Wunsch der Richter.
Ihre Bundestagsabgeordneten
Der BKÄ schließt sich der Initiative / Aktion "PID stoppen – Selektion verhindern"! an:
WWW.abgeordnetencheck.de
AKTUELL: http://www.abgeordneten-check.de/email/unentschieden/68.html
www.familien-schutz.de (Berlin)
Zitat aus der Mitteilung vom 25.5.2011:
"Aufgrund zahlreicher E-Mail-Petitionen engagierter Bürger hat sich u.a. jetzt auch der Chef des Bundeskanzleramtes Roland Pofalla (CDU) im Rahmen dieser Initiative für ein vollständiges PID-Verbot ausgesprochen.
Jeder Mensch sei "gleich wertvoll", eine Unterscheidung "zwischen lebenswertem und nicht lebenswertem Leben" dürfe es nicht geben, begründete Pofalla seine Entscheidung.
Damit haben wir bereits sieben ehemals unentschiedene Bundestagsabgeordnete für das PID-Verbot gewonnen!
Aktuell unterstützen 199 Abgeordnete ein vollständiges PID-Verbot.
Das ist gut – aber längst nicht ausreichend.
Noch haben sich 166 der Abgeordneten nicht eindeutig festgelegt. Diese gilt es jetzt für ein PID-Verbot zu gewinnen. Denn jede einzelne Stimme wird am Ende entscheidend sein.
Nehmen Sie sich bitte nochmals eine Minute Zeit und schicken Sie z.B. diesen fünf Unentschiedenen gleichzeitig die E-Mail-Petition für ein PID-Verbot:
http://www.abgeordneten-check.de/email/unentschieden/68.html
Verfasser:
Initiative Familienschutz., Büro Berlin- Uhlandstraße 157, 10719 Berlin,
Tel. 0 30/88 00 13 98, Fax. 0 30 - 34 70 62 64, www.familien-schutz.de
Schon über 9.000 E-Mail-Petitionen für ein PID-Verbot |
http://004.frnl.de/lt/t_go.php?i=9499&e=MTk1ODE3Ng==&l=-http--www.zivilekoalition.de
Petition gegen PID
1) Petition gegen PID: http://www.nein-zur-selektion.de/?page_id=9
2) Initiative http://www.stoppt-pid.de
3) http://www.abgeordneten-check.de/kampagne/68-pid-stoppen-selektion-verhindern.html
Schluß
Vielen Dank für Ihr Interesse!
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