Leihmutterschaft - kurz

Sehr geehrter Besucher,
lieber Arztkollege, Frauenarzt, Medizinstudent, Seelsorger, Betroffene/-r, 
 

DEFINITION:
Eine Leihmutterschaft ist ein reproduktionsmedizinisches Verfahren, bei dem eine Frau (die Leihmutter) ein Kind für Wunscheltern austrägt und es nach der Geburt an diese übergibt. 
(Lt. KI) 

Das seit langem bekannte, kritische Thema 'Leihmutterschaft' ist im Juli 2026 in Deutschland akut geworden, als die Geburt von Kindern von hohen Politikerpaaren bekannt wurde, die über Leihmütter in den USA ausgetragen worden waren,

Die Initiative katholischer Ärzte und Zahnärzte, BKÄ, möchte zum Thema Leihmutterschaft einige ärztlich-christliche Aspekte aus der Sicht des Lebensrechtes, des Lebensschutzes, der Medizin, der Religion und der Gesellschaft anführen.
 

Die BKÄ-Ärzte machen aufmerksam, daß es auch christlich annehmbare Alternativen zu künstlicher Befruchtung und Leihmutterschaft gibt. (s.u.)

 

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Kritische Aspekte

Den BKÄ-Ärzte wurden im Rahmen der Diskussionen um den kleinen Jungen, der in den USA von einer Leihmutter geboren wurde, folgende Kritiken seit dem 19. Juli 2026 bekannt:

 

Die Leihmutter (in den USA, auch in der Ukraine und in Georgien):
- Muß einen VERTRAG abschließen,
- trägt das gesundheitliche Risiko für sich und das Baby in Ihrem Leib,
- muß ihr/dieses Baby ABRTEIBEN (bei Behinderung, bei Storno durch die Eltern…),
- muss Immunitäsblocker nehmen, damit das Baby (= körperfremdes Gewebe) nicht abgestoßen wird,


Das Baby:
- Muß immunitätsblockierende MEDIKAMENTE seit seines intrauterinen Lebens bekommen und verarbeiten,
- es sind keine Studien über diesen Vorgang bekannt (und gewollt…)

 

Weitere Aspekte werden demnächst nachgeliefert.


 

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Weitere Informationen, spezielle Links zum Thema 'Kritik an der Leihmutterschaft'

Folgende Links und Artikel sind uns aufgefallen:

- ZDF-Bericht vom 16.7.26: Kritiker befürchten, dass selbst in nicht-kommerziellen Modellen die Gefahr einer Ausbeutung der Frau besteht, die das Kind austrägt. 
          LINK: https://www.zdfheute.de/panorama/fragen-und-antworten-leihmutterschaft-umstritten-rechtlich-ethisch-problem-100.html 

 

- Deutschlandfunk:  18.7.26: Zwischen Kinderwunsch und Ausbeutung.
                       https://www.deutschlandfunk.de/leihmutterschaft-pro-contra-dafuer-dagegen-100.html 

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Kritik aus christlicher Sicht

KI:     Die christliche Kritik an der Leihmutterschaft stützt sich vor allem auf den Schutz der Menschenwürde, das Verständnis von Kindern als Gabe Gottes sowie ethische Bedenken hinsichtlich der Ausbeutung von Frauen. Die christliche Position wird in der Regel von den großen Kirchen wie der katholischen und Teilen der evangelischen Kirche vertreten

Menschenwürde und Kommerzialisierung

  • Kind als Vertragsobjekt: Kirchenvertreter kritisieren, dass ein Mensch durch Verträge und finanzielle Abmachungen zu einer Handelsware oder einem Produkt degradiert wird. [1, 2]
  • Kein Recht auf ein Kind: Aus christlicher Sicht gilt ein Kind als unverdiente Gabe, über die man nicht wie über Eigentum verfügen kann. Es gibt demnach keinen ethischen Anspruch darauf, sich ein Kind anfertigen oder kaufen zu lassen. [1]

 

Domradio (Köln), 18.7.26: 18.07.2026 Ethikrat-Mitglied Prof. Sautermeister, Bonn, kritisiert Leihmutterschaft:  K'in Rechtsanspruch auf Kinder'.
              LINK: https://www.domradio.de/artikel/ethikrat-mitglied-sautermeister-kritisiert-leihmutterschaft 

 

Vatican News: Kritik wegen Leihmutterschaft:   https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2026-07/deutschland-kritik-kirchenkreisen-leihmutterschaft-jens-spahn.html 

 

Kirche und Leben:  Theologe (Berlin) lehnt Leihmutterschaft ab:
  Link: https://www.kirche-und-leben.de/jens-spahn-leihmutterschaft-kind-legalisierung-deutschland-ablehnung-kritik-warnung-theologie-wissenschaft-andreas-lob-huedepohl 

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Immer schon: Politische Forderungen der BKÄ-Ärzte in Sachen Leihmutterschaft zu den Europawahlen 2024

Im Jahr 2024 zu den EUROPA-Wahlen hat der BKÄ politische Forderungen aus Sicht christlicher Ärzte und des Lebensschutzes formuliert:


Werbeverbot für Leihmutterschaft:

- Keine Leihmutterschaftsverträge (Babys z.B. aus den USA, Ukraine, Georgien ...)

- JA zu einer Neufassung der EU-Richtlinie über Menschenhandel (4-2024), die
  die kommerzielle Leihmutterschaft einschließt.

- NEIN zu internationalen Baby-Verkäufern.

- JA zu einer Strafe wegen Menschenkaufs;


keine Legalisierung der kommerziellen Leihmutterschaft (FDP!),

kein Kinderkauf durch Pädophile und Schwule mehr in der EU.

-  NEIN zu sog. ‘Kinderwunsch-MESSEN’ (= Werbeveranstaltungen / Ausstellungen für Leihmutterschaft) in Deutschland und anderswo   NEU 2026

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Alternativen zu Kinderlosigkeit und künstlichen Methoden - z.B. Initiative HANNAH

Eine Leihmutterschaft wird nicht nur von manchen gleichgeschlechtlichen Paaren angestrebt, sondern auch von Paaren, die aus mancherlei Gründen selber  keine eigenen Kinder auf natürlichem Wegen bekommen können.

Daher machen die BKÄ-Ärzte auf eine Möglichkeit aufmerksam, daß es auch christlich annehmbare Alternativen zu künstlicher Befruchtung und Leihmutterschaft gibt. 

 

Es gibt die Initiative HANNAH:
(Definition: Initiative für Ehepaare mit unerfülltem Kinderwunsch.)



Zitate aus dem Sommerbrief 2026 der Lebensschutz-Initiative KALEB (Chemnitz):

-  Kinderlosigkeit löst EINSAMKEIT in einer kinderzentrierten Welt aus.

- Wir ermutigen zu einem Perspektivwechsel: Wir sind als ‘Sondermodell’ von Gott geliebt und gesandt.

- Unser Leitsatz lautet: 'Ohne Kinder - aber nie ohne Gott.

Die Gemeinschaft stärkt uns (als Team), während wir gemeinsam mit Gottes Hilfe unseren Weg gehen



Infos / LINK:   www.hannahs-initiative.de 

 

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Vielen Dank für Ihr Interesse! Mit freundlicher Empfehlung
gez. 

Dr. (I) Gero Winkelmann, 
(Leiter der BKÄ-Ärztevereinigung)

 

Weitere Infos auf dieser Website unter: 
Kurz,  aktuell,  neue Seiten auf dieser Website,  über uns,     Interesse & Mitarbeit,  

Flyer + Infos anfordern bei info[at]bkae.org  oder telefonisch: 089 - 61 50 17 17


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