Volkstrauertag - kurz

Sehr geehrter Besucher,
lieber Arztkollege, Medizinstudent,Geistlicher,  Interessent, Betroffener, ...

an jedem 3. Sonntag im November trauert Deutschland um die vielen Opfer von Krieg und Gewalt.

Der Volkstrauertag gehört zu den "stillen Feiertagen". Seit 1922 erinnert er zwei Sonntage vor dem ersten Advent an die Opfer von Kriegen und Gewalt.

Der Bund Katholischer Ärzte gedenkt am deutschen Volkstrauertag - heuer am 17-11-2024 -  der vielen damaligen und heutigen Kriegsopfer, Vertriebenen, getöteten Angehörigen.

Besonders gedenken wir  auch der getöteten Arztkollegen , der Soldaten und Zivilisten in den vielen HEUTIGEN Kriegs- und Krisengebieten:

-  in Syrien / Irak / Naher Orient / auch in Kurdistan, ....
 in der Ukraine / Rußland,
- in Afrika,
- im Heiligen Land, im Libanon, im Gaza-Gebiet, ...
- in Afghanistan,
- ...

 

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Volkstrauertage in den Jahren

In jedem Jahr gibt es neue Aspekte zum Volkstrauertag:

2021      Seite   AKTUELL

2020      Seite

2018     Seite

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Definition, Linsk:

Kurze Definition:

Wikipedia:
'Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen.
Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag 
begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.


Links:

  

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1. Ärzte trauern ..

1.  Auch als ÄRZTE trauern wir:

- um die gefallenen Arztkollegen in den beiden Weltkriegen,

- um die in der heutigen Zeit im Einsatz umgekommenen Notärzte, Hubschrauberärzte, Bereitschaftsärzte und Militärärzte (im Ausland, z.B. Afghanistan),


- um die HEUTIGEN Opfer im Straßenverkehr, durch Katastrophen, durch Selbstmord,  durch Abtreibung, ...

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2. Opfer von ärztlicher Tätigkeit

2.   Wir trauern gerade als ÄRZTE aber auch um all die Opfer, die DURCH ÄRZTE ums Leben gekommen sind:


-   Opfer von Euthanasie
     - damals wie auch heute wieder in manchen Ländern (mehr),

-  Opfer von Abtreibung
    (40 - 50 Millionen weltweit jährlich, seit vielen Jahren....) (mehr)


-  Opfer von Selektion (nach Geschlecht / Mädchen, nach Behinderung, nach Anzahl / sog. "Mehrlings-Reduktion"
     bei der künstlichen Befruchtung, ....) ,    (PND PID, )

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Iatrogene Todesopfer

Wir gedenken auch weltweit der Opfer, die durch Hand von Medizinern entstanden sind: 

-   Abtreibung,

-   Euthanasie,

-   therapeutische Schlamperei

(z.B. Nebenwirkungen vom Medikamenten und Untersuchungen,  traumatische Operationsweise, Sepsis, ...)

 

-  überflüssige Untersuchungen, Operationen, Behandlungen,

-  Geldgier, Selbstherrlichkeit,

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3. Parallelen für den ARZT

Motiviert durch die ergreifenden Festreden beim Staatsakt zum Volkstrauertag am 16.11.2008 im Berliner Reichstag 

(J.C. Juncker, Luxembourg und Bundespräsident Horst Köhler) 

möchten wir Parallelen ziehen zum Bereich Arzt und Lebensrecht:


a)   'Soldatenfriedhöfe sind Archive des Wahnsinns und Mahnung zum Frieden.'
        
Das Volk und seine Ärzte und Politiker sollen sich dem Schutz des menschlichen Lebens verpflichtet fühlen und das Lebensrecht der Ungeborenen, Alten, Kranken und Schwachen achten.
Und natürlich auch all seiner Soldaten und Bürger.


b) "Lassen Sie uns die Gräben zuschütten und Brücken bauen."
        

Bedenken wir:
Jegliche Abtreibung und Euthanasie vertiefen die Gräben und Gräber. - 

Ja, hören wir auf, als Ärzte zu schweigen und mit dem Zeitgeist anzubiedern. 
Widersetzen wir uns Ärzte  jeglicher Tötung von Menschen.    
           

Eine wahre, praktizierte Berufsethik ist eine wertvolle, wirkliche Brücke für die Lebenden. 

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Opfer durch Terrorismus

Wir gedenken auch der unzähligen Opfer von TERRORISMUS heute:


- Kriegen,

- religiöser Verfolgung (Vorderer Orient / Afrika / ...)

-  in der westliche Welt, z.B. in PARIS (13.11.2015)


                                                                      

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Im Rückblick: Gedenkfeier 2010 in Berlin ...

Bei der zentralen Gedenkfeier des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im deutschen Bundestag am 14.11.2010 stachen in den Reden folgende Forderungen hervor:


1.    Die heutige Botschaft ist der Auftrag zum Frieden.

2.   Nötig zum Frieden sind:
Friedenssehnsucht und Versöhnungsbereitschaft
derer vor Ort.
(Außenminister G.Westerwelle)

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4. Soldatenfriedhöfe ...

c)  'Jeder Soldatenfriedhof beinhaltet 1000 gebrochene Biographien ...'




Wir katholischen Ärzte fragen:

Welcher Politiker und Bürger kann angesichts dieser Tatsache heute die Tötung von Ungeborenen im Mutterleib fordern, fördern und durchführen ?? 

(Als was für ein Irrsinn klingt die immer öfter - gerade in EUROPA! - erhobene, politische Forderung: 'Ein Menschenrecht auf Abtreibung' zu haben  ...)
      

Wer denkt an unsere Zukunft, an unsere vielen Kinder als Zukunft, die in Verblendung und mit unserem Schweigen oder Wegschauen abgetrieben werden?
Und im Jahr 2018 eingedenk der schrecklich vielen Toten im 1. Weltkrieg?
    
  

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"Nie wieder Krieg" ??

d)  "Oft wurde nach einem Krieg der Schwur 'Nie wieder Krieg' gebrochen."
         
Leider! 
         
Wie wenig denken wir heutigen Menschen an den geforderten, sehr notwendigen, von uns eigentlich zu wenig praktizierten Lebensschutz!

Insbesondere  angesichts der Gedenkfeiern des gerade vor 100 Jahren zu Ende gegangenen 1. Weltkrieges (9.11.1918)

         
Gras ist wortwörtlich über die ständige Tragödie der Abtreibung gewachsen, man macht weiter, als ob nicht gewesen ist. 

Daher bedarf es heute und immer eines ständigen Erinnerns und der Pflege unserer Kultur - einer Kultur für das Leben!
        

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6) "Werke des Friedens schaffen"

e)  "Im Nachkriegseuropa Werke des Friedens schaffen und ermöglichen,
das Friedenswerk von Adenauer, Degasperi, Schuman ...  jeden Tag nachmachen!"

         
Wir Ärzte sagen dazu:

Richtig, keine Abtreibung, keine Euthanasie
, sofort mit dem Töten aufhören, die Unrechtsgesetze (einer Abtreibung) abschaffen.


Gerade als ÄRZTE sollen wir uns hierfür einsetzen!                                                                   
(Siehe 'Strategien Lebensrecht',  mehr)


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7. Nicht das Nachkriegserbe verspielen ...

f)  "Nicht das Nachkriegserbe verspielen, die Untaten nicht vergessen, auch ihrer nicht nur 'gedenken'!"         

Frieden JA!

Ein Aufruf an uns alle
, in unseren Herzen, unseren Gedanken, gerade als Christen!

Die Lehre der Kirche, die Gebote Gottes und die berufsethischen Verpflichtungen achten und sich aktiv für den Frieden und das Lebensrecht einsetzen.



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Schluß

Vielen Dank für Ihren Besuch und Ihr Interesse.
Mit freundlicher Empfehlung
gez. 

Dr. (I) Gero Winkelmann,
(Begründer und Leiter des BKÄ)

 


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