Einige ZdK-Mitglieder fragen - kurz
Sehr geehrter Besucher,
lieber Arztkollege, Medizinstudent, ZdK-Mitglied,
die Vereinigung katholischer Ärzte, BKÄ, hat sich mit einem persönlichen Brief an (fast) alle Mitglieder des Zentralkomitees der Katholiken in Deutschland gewandt und um Hilfe gebeten, weil wegen der Aussagen zum Thema Homosexualität eine Zulassung zur Ausstellung auf der Kirchenmeile des 99. Katholikentags im Mai 2014 in Regensburg verweigert worden war. -
Der BKÄ gibt Antworten zu einigen Fragen aus dem Kreis der ZdK-Mitglieder.
1. Frage aus Oberbayern
Aus der Erzdiözese München und Freising erhielt der BKÄ am 18.3.2014 folgende Anfragen:
Sehr geehrter Dr. Winkelmann,
Danke für Ihren Brief. Darf ich mit ein paar Fragen nachsetzen?
1) Wieviele Mitglieder haben Sie?
- Den Bund Katholischer Ärzte gibt es seit 1-2010, von 2004 - 2009 hießen wir KÄM - Kreis Katholischer Ärzte München,
(In München treffen wir uns alle 1-2 Monate auf regionaler Ebene.)
Der BKÄ ist mit katholischen 450 Ärztinnen und Ärzten, Zahnärzten, Medizinstudenten, Psychotherapeuten in stetigem Kontakt.
In Österreich mit 25 Ärzten.
Außerdem mit 15 sehr interessierten Priestern und Seelsorgern (Kliniken etc-.)
2) - Offizielle Ausstellung mit Infostand auf den Katholikentagen Osnabrück (2008), München (2. ÖKT 2010) und Mannheim (2012),
- außerdem seit 2005 jährlich auf dem Kongress "Freude am Glauben" des Forum Deutscher Katholiken.
(Dessen Leiter, Prinz zu Löwenstein und Prof. Hubert Gindert, sind mit uns gut bekannt)
3) -Was ist Ihre (scheinbar kontroverse) Position zur Homosexualität?
Warum besteht eine KONTROVERSE?
a) Vor allem ärztlich-medizinische Gründe ließen uns vor 4 Jahren 'aufwachen':
Immer mehr leidende, veränderungswillige Homosexuelle melden sich bei mir (über unsere Website www.bkae.org) und fragen nach wegen Therapie.
(Wir haben ein dreigliedriges Therapiekonzept beschrieben: ärztlich- psychotherapeutisch, ärztlich-homöopathisch, religiös. (Hier)
Nachdem vor Jahren in den USA und bei der WHO der Begriff 'Homosexualität' aus dem Krankheitsziffern-Verzeichnis gestrichen worden sind, meinen jetzt alle (Befürworter der HS), daß HS normal und kein therapiewürdiger- und fähiger Zustand ist.
Schlimm:
Fast alle Befürworter, unsere Gegner, verschließen die Augen vor der immensen Infektionsgefahr durch Sexualkeime (Lues, Gonorrhie, Chlamydien, ...) und HIV durch Oral- und vor allem dem gefährlichen Analverkehr.
Viele leiden an der sog. 'Gay-Proktitis" (Anlnentzündung bei Homosexuellen nach Analverkehr, offizieller medizinischer Krankheits-Begriff!)
Fast zum übel werden:
Das sog. 'Phisting' wird von manchen harten Burschen praktiziert, um durch Aufdehnen des Afters per FAUST (ups!) in eine sexuelle Erregung zu kommen.
Dann sind diese armen Leute behindert wegen ihrer analen Insuffizienz (der Schließmuskel schließt nicht mehr, Kot tritt immer aus...).
Ein solches gesundheitsschädliches Verhalten können wir ÄRZTE nicht als normal, harmos, natürlich, ungefährlich bezeichnen und verschweigen...
Davor spricht niemand in der Öffentlichkeit.
Auch und aber unsere ärztlichen Standesblätter sind seit Jahren voll von solchen und bewußt alarmierenden Tatsachenberichten.
Nur will sie niemand wahr haben. (Weder die meisten Ärzte, noch die Kirche, noch viele Christen, Politiker, Journalisten...)
Es besteht ein Zustand wie damals in den USA, als Dr. Nathanson von einer 'Verschwörung des Schweigens' bei der Abtreibung sprach ....
b) Kirchliche Institutionen und politische Parteien (Grüne, SPD) sind voll von verharmlosenden und negierenden Leuten, die mit Vehemenz gegen uns Ärzte und Christen vorgehen.
Ein ZdK-Mitglied aus NRW schrieb mir von einer 'Pastoral des Mitgehens' und daß wir niemanden vor den Kopf stoßen dürften.
Darum geht es ja nicht, sondern um Aufwecken, vor der Infektionsgefahr zu warnen und den biblisch und moralisch (Lehre der Kirche!) und gesundheitlich richtigen Weg zu weisen.
Liebevoll, ohne auszugrenzen, ohne zu schimpfen.
c) Auf unseren Ausstellungen geht es nur minimal um dcas Thema Homosexualität.
Meistens haben wir unsere Fachinformation nur auf Anfrage im hinteren Regal des Infostandes liegen.
Uns geht es um die Vorstellung von katholischer Ärztearbeit, die es in aller Welt seit 1882 gibt und die im deutschsprachigen Raum leider nur kaum bekannt ist.
(Die wenigsten Geistloichen und Mitchristen kennen 'katholische Ärztearbeit' )
Kürzlich bin ich als ärztlicher Gast bei "Menschen bei Maischberger" ausgeladen worden, weil die medizinischen Fakten zu scharf waren und man - nach Protesten entsprechender Verbände - lieber einen Politiker hatte sprechen lassen (Jens Spahn, CDU).
3) Wurden Sie schonmal nicht als Aussteller bei einem Katholikentag zugelassen?
Als BKÄ sind wir noch nie von einer Veranstaltung ausgeschlossen oder nicht zugelassen worden.
Die Einladung zu dem überraschend angesetze 'Gespräch" am Mo, 17.2.2014 in Regensburg haben wir zu spät erhalten (nämlich erst, als wir uns gemeldet hatten wegen völligen Schweigens des ZdK seit unserer Anmeldung im Mai 2013).
Auch hatte es keinerlei Zeichen des Interesses und des Entgegegnkommens seites der Veranstalter uns gegenüber gegeben.
Seit dem KT in Mannheim ist unsere Haltung in Sachen Homosexualität ärztlich und theologisch klar, wir müssen nichts korrigieren oder 'uns irgendwie verbiegen'.
Wir können sachlich in keiner Weise 'entgegenkommen'.
Einzige Alternative wäre, wenn man uns die Teilnahme an der Regensburger Ausstellung erlaubt mit dem Verbot, das Thema Homosexualität anzusprechen und uns zu äußern ('Maulkorb')...
Lediglich beim 'Bennofest München' 2012 auf dem Odeonsplatz wurde von uns verlangt, nichts zum Thema Homosexualität zu sagen oder Schriften anzubieten.
4) Bei wem meinen Sie, sollte ich mich verwenden?
An wen könnten Sie sich wenden?
- Ihr ZdK-Generalsekretär, der Verursacher der BKÄ-Ablehnung seit dem Eklat am Ende des Mannheimer Katholikentags ist,
- den Bischof von Regensburg, Voderholzer, der verkündet hat "... sich aktuellen Herausforderungen zu stellen",
- an die drei Diözesanratsvorsitzenden von München-Freising, Regensburg und Bayern, da es sich bei uns um eine bayerische Ärztevereinigung handelt
(und auch für den Katholikenrat der Region München seit 2012 Aufklärungsbedarf besteht, da er uns eine Beschäftigung mit dem Thema HS auf dem 'Bennofest' verboten und jegliche Diskussion darüber untersagt hatte).
Kurz:
Als Ärzte und praktizierende Katholiken möchten wir gerne in der Kirche wirken, der christlichen Wahrheit und Liebe (auch zu den Leidenden und Gefährdeten) wegen.
Und auch die weltweite katholische Ärztetradition in Bayern und Deutschland mit Leben zu erfüllen und vorzustellen.
Und in Regensburg gibt es eine Universität mit medizinischer Fakultät.
Warum sollen diese jungen und spezialisierten Kollegen nichts von unserer katholischen Ärztearbeit erfahren dürfen?
(Es gibt eben manche 'heißen ' Themen, die wir uns nicht scheuen anzusprechen: Lebensschutz, Euthanasie, Sexualität, Hirntod, Gewässerschutz vor der 'Pille' etc.)
Gerne stehe ich für weitere Aufkünfte zu Ihrer Verfügung, auch zu einem persönlichen Gespräch.
VIELEN DANK für Ihre Nachfrage und das gezeigte Interesse!
Mit freundlichen Grüßem
Dr.(I) Gero Winkelmann
Schluß
Vielen Dank für Ihr Interesse!
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