Nobelpreis - katholische Ärzte erstaunt - kurz
Sehr geehrter Besucher,
lieber Arztkollege, Medizinstudent, Forscher, Betroffener, ...
am 4.10.2010 hat das Nobelkomitee in Stockholm den Namen des Empfängres des diesjährigen Nobelpreises für MEDIZIN bekannt gegeben.
Die Benennung des britischen Arztes Prof. Edwards als Erfinder der Künstlichen Befruchtung durch das schwedische Nobelpreiskomitee für den Medizin-Nobelpreis 2010 hat Lebensrechtsärzte und die katholische Kirche erstaunt und teilweise auch erzürnt.
Katholische Ärzte sind in diesen Tagen etwas ratlos, weil auch aus dem Vatikan unterschiedliche Meinungen zu hören sind.
Unsere Meinung
Fest steht:
- Prof. Edwards hat ein medizinische Pionierleistung erbracht, die einen Nobelpreis wissenschaftlicherseits wert ist,
- viele Menschen sind durch die IVF-Methode entstanden.
Aber:
- Die ärztliche Ethik ist bei der Anwendung der künstlichen Befruchtung auf der Streck geblieben,
- massenweise sind sog. "überzählige Embryonen" (mehr) produziert, tiefgefroren und vernichtet worden,
- die Lehre der Katholischen Kirche (mehr) ist mißachtet worden (von Ärzten, Gäubigen, ....)
Weitere Berichte ...
Wir empfehlen folgende Links zu Fachartikeln:
1) Zur Kritik der Kirche:
www.domradio.de/aktuell/68048/vater-der-retortenbabys.html
www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,8117786,00.html
Zwiespalt in der katholischen Kirche
In der Pressenotiz der BKÄ-Ärztevereinigung vom 6.10.2010 (<link fileadmin redakteur main dokumente bkae nobelpreis-kritik_10-10 bkae-pressemeldung_nobelpreis_10-10.doc download herunterladen der datei>mehr) wird auf den Zwiespalt im Vatikan Bezug genommen:
Der Bund Katholischer Ärzte Deutschland steht hinter der Kritik des Präsidenten der Akademie für das Leben, Bischof Ignacio Carrasco de Paula, am Nobelpreiskomitee, den diesjährigen Nobelpreis an den Erfinder der künstlichen Befruchtung zu verleihen.
Für uns ist diese erste Reaktion des Vatikans keine nur "persönliche Meinung", sondern berechtigter Ausdruck der Haltung und der Lehre der katholischen Kirche – weltweit und auch für die Ärzte verbindlich.
Wir fordern alle Gremien der Kirche und der Ärzteschaft auf, sich konkret für das Lebensrecht und den vollen Schutz des Menschen auch in seiner frühesten Phase einzusetzen – egal, welch hohe wissenschaftliche, medizinische Leistungen oder gesellschaftlicher Druck dem entgegenstehen.
Insbesondere sind durch die IVF-Methoden entstandenen menschlichen Embryonen zu schützen und die Lehre der katholischen Kirche zur künstlichen Befruchtung zu achten.
Lesen Sie bitte unsere PRESSENOTIZ zur Nobelpreisbenennung vom 6.10.2010: <link fileadmin redakteur main dokumente bkae nobelpreis-kritik_10-10 bkae-pressemeldung_nobelpreis_10-10.doc download herunterladen der datei>Mehr
Schluß
Lassen Sie uns trotz vielleicht unterschiedlicher Meinungen in Kontakt bleiben!
Gerne hören wir Ihre Meinung und Vorschläge.
Wer kann, möge in all diesen Anliegen beten. Danke.
Vielen Dank für Ihr Interesse! Mit freundlicher Empfehlung
gez.
Dr. Gero Winkelmann,
(Leiter der BKÄ-Ärztevereinigung)
Weitere Infos auf dieser Website unter:
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Flyer + Infos anfordern bei info[at]bkae.org oder telefonisch: 089 - 61 50 17 17
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