Umfrage zur Bundestagswahl 2017 - kurz
Sehr geehrter Besucher,
lieber Arztkollege, Medizinstudent, Seelsorger, Polikinteressierter,
die Vereinigung katholischer Ärzte, BKÄ, hat anläßlich der Bundestagswahlen 2017 eine Umfrage unter ihren aktiven Mitgliedern gestartet um herauszufinden, was gerade wir katholischen ÄRZTE von unseren Parteien, Politikern und den Wahlbewerbern erwarten.
Nicht nur der große Bereich Lebensrecht, Lebensschutz und Menschenwürde soll in den Mittelpunkt gestellt werden, sondern auch noch andere berufsspezifische Themen.
Außerdem soll hiermit das politische Interesse unter Ärzten und Christen geweckt werden.
Aufrufbrief - Umfrage zur Bundestagswahl 2017
Am 21.7.2016 hat das Münchner BKÄ-Büro die folgende UMFRAGE an ca. 200 interessierte katholische Ärzte gefaxt:
Ärztliche Forderungen an die Politik
7. UMFRAGE 2017 unter katholischen Ärzten
anläßlich der Bundestagswahlen 2017
21-7-2017 gw
Sehr geehrte, liebe Kollegen und Gäste vom Bund Katholischer Ärzte,
geehrte politik-interessierte Mitchristen,
anläßlich der Bundestagswahlen am 24. 9.2017 möchte ich Sie fragen:
- Haben Sie als christlich-katholischer Arzt,
- haben wir als katholische Ärztevereinigung WÜNSCHE, FORDERUNGEN und
ANREGUNGEN an unsere Politiker und Wahlbewerber aus allen Parteien?
Ich freue mich über einige Ergänzungen und Ihren Kommentar.
Vielen Dank + freundliche Sommergrüße aus München
(Dr. (I) Gero Winkelmann, Leiter des BKÄ)
Hinweis auf Dr. Winkelmanns christlich-politische Prolife-Initiative FCP – Freundeskreis Christliche Politik seit 1998: Polit. Prolife-Aspekte, überparteilich, überkonfessionell. www.freunde-c-politik.de
BKÄ - Bund Katholischer Ärzte Deutschland, Truderinger-Str. 53,
82008 Unterhaching, 089 – 61 50 17-17, F,–18, www.bkae.org; Mail: info@bkae.org
Rückmeldung ans BKÄ-Büro, Fax 089 – 61 50 17 18
Name: .............................
0 Bitte Infos über FCP-Freundeskreis C-Politik
0 O.K. - einverstanden
0 NEIN, keine politischen Forderungen des BKÄ
a) Politische Themengebiete aus ärztlicher Sicht:
0 Lebensrecht, Lebensschutz: 0 Stopp der Abtreibung, 0 cave Euthanasie,
0 Hirntod und Organspende 0 Bioethik
0 Menschenwürde 0 Behinderte 0 Alte Menschen 0 Familien
0 Sexualität, 0 Verhütung /NER 0 Homosexualität 0 künstl. Befruchtung 0
0 Ambulante Medizin (Humanmed., Zahnmed.. ):
0 Klinische Medizin:
0 Alternative Medizin (NHV, Homöop., …)
0 Wirtschaftliche Aspekte in der Medizin
0 Medienkonsum (Handy, Fernsehen, …)
0 ……
b) Anforderungen an Parteien, Politiker + Wahlbewerber:
0 Fachlich-politisch:
0 Persönlich:
0 Sonstiges
Umfrage als pdf-Datei Hier
Forderungen der BKÄ-Ärzte - 1. Thema Lebensrecht
Hier die Antworten, die das Münchner Büro des BKÄ auf seine Umfrage unter katholischen Ärzten erhielt:
(Leider nur von ganz wenigen Ärzten)
e) ‚Forderungen der BKÄ-Ärzte zur Bundestagswahl 2017‘
1) Aus dem Bereich Lebensrecht, Lebensschutz fordern die BKÄ-Ärzte:
- Sofortiger Stopp jeglicher Abtreibung und ihrer Finanzierung;
Hilfe für Frauen und Mütter, um Abtreibung zu vermeiden
- NEIN zu aktiver Euthanasie und Sterbehilfe -
JA: Förderung der Palliativmedizin und Hospizarbeit.
- Vorsicht beim ‚Hirntod‘ und der Transplantationsmedizin,
(NB: Für uns Ärzte sind sog. 'Hirntote' mit schlagendem Herzen noch lebendig!)
- Achtung jeglicher Menschenwürde, besonders bei alten Menschen, Familien, Behinderten, Bioethik,
Forderungen - 2. Thema Sexualität
2) Sexualität:
- NEIN zu künstl. Verhütung + Finanzierung (Pille bis 20. LJ auf Krankenschein,
- keine ‚Pille danach‘,
- NEIN zu künstlichen Befruchtung,
- NEIN zu pränataler selektiver Diagnostik,
- NEIN zur Tötung von (überzähligen, 'schadhaften') Embryonen
- JA zu NER (Natürliche Empfängnis-Regelung) ,
- Ja zur Hilfe bei Homosexualität,
- Kein Genderismus, keine Gender-Ideologie, keine Sexualisierung im Schulunterricht,
- Nein zur ‚Ehe für Alle‘,
- keine Geschlechtsumwandlungen,
Forderungen - 3. Thema Ambulante Medizin, MEDIKAMENTE
3) Förderung der ambulanten Medizin,
Förderung von seriöser alternativer Medizin.
Kein Verbot von Naturheilverfahren,
-JA zu Natur-Medikamenten, Homöopathika
Sicherheit bei den Arzneimitteln:
- Keine Fälschungen (z.B. bei Krebsmedikamenten!)
- Produktion wieder in Deutschland und Europa,
- sichere Überwachung
Forderungen - 4. Thema Wirtschaftlichkeit
4) Wirtschaftliche Aspekte:
- Wirtschaftliche Aspekte in der Medizin nicht absolut setzen,
- kein Druck auf Chefärzte / Klinikleitungen
- keine unnötigen diagnostischen und operativen Eingriffe,
- Kein Kliniksterben: Kliniken in der Fläche erhalten und instand setzen
- Kein Mißbrauch bei Wunsch nach Krankschreibung (AU)
(Niedergelassene Ärzte sollen sich weigern, aus politischen Gründen ihre (gesunden) 'Patienten' krank und arbeitsunfähig zu schreiben.)
Forderungen - 5. Thema Medienkonsum
5) Medienkonsum (Handy, Fernsehen, …):
- Kinder schützen,
- Vorsicht vor Strahlenbelastung
Forderungen 6. Thema UMWELT
6) Umwelt:
a) Reinhaltung der Atemluft:
- Atemluft und weniger Autoabgase,
- Atemluft in Räumen und Zigarettenrauch (in Wohnungen, in Autos)
b) Reinhaltung des Wassers:
- Gewässer
- Trinkwasser ( cave Rückstände von nicht abbaubaren Medikamenten, von 'Pille-Hormonen'))
(Siehe unsere Sonderseite 'Gewässerschutz'))
Forderungen - Nr. 7 Thema Schutz der Familie
7) Schutz der Familie
insbesondere:
Nein zur 'Ehe für Alle'
- Kinder sollen das Recht haben, von einem Ehepaar mit Vater und Mutter erzogen und betreut zu werden.
Forderungen - Nr. 8 - Die politischen Wahlbewerber
8) Zur Person und Haltung der POLITIKER und Wahlbewerber:
- Ein klares Bekenntnis der Politiker zur christlichen Lehre und Sozialethik (besonders C-Parteien!)
- Einsatz für die Schwachen in unserer Gesellschaft.
- Einsatz zum Schutz vor ABTREIBUNG
Detaillierte Antworten auf die BKÄ-Umfrage
1) Kollege aus Niederbayern:
Lieber Herr Winkelmann,
aus meiner Sicht wäre es dringend, dass die Politik
- fortan die Finanzierung der Abtreibung unterlässt (Frauen unter einem bestimmten Einkommen bekommen die Abtreibung finanziert; der Großteil der Abtreibungen wird vom Staat bezahlt)
- sich aus der Finanzierung aller Maßnahmen herausnimmt, die gegen Nachwuchs gerichtet sind, wie die Finanzierung der Antibabypille bis 20, Durchführung von Amniozentese, Chorionzottenbiopsie, Schwangerenbluttest zur Detektion von behinderten Ungeborenen, Verhütungsmittel
- generell keine Förderung von "Qualitätskontrollen" bei Ungeborenen zulässt, die deren Lebensrecht in Frage stellen wie PID;
auch sollte die extrakorporale Befruchtung, die den Embryo erst zum Objekt macht, nicht finanziert werden.
- keinen Impfzwang einführt - Zwangsmedizin ist menschenunwürdig
- das Recht des Menschen auf Leben sollte ab der Zeugung festgeschrieben sein;
- die Ehe Ehe sein läßt und nicht zum Tummelplatz homoerotisch oder polygam orientierter werden läßt
- ...
Kollegiale Grüße, R.H.
2) Aus Würzburg:
OK - Wichtigstes Thema Lebensschutz,.
Wie können die Bedingungen verbessert werden , dass keine Abreibungen mehr erfolgen?
LG Dr. B.
Schluß
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Weitere Infos auf dieser Website unter:
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Informationsmaterial unter info[at]bkae.org
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