DBK und katholische Ärzte - kurz

Sehr geehrter Besucher,
liebe Arztkollegen,


die katholische Ärztevereinigung BKÄ befragt katholische Ärzte und Frauenärzte in den deutschsprachigen Ländern zur Praktikabilität des Beschlusses der Deutschen Bischofs-konferenz (21.2.2013, Trier), nur nach Vergewaltigung eine besondere Pille danach verordnen zu dürfen.

Es stellen sich eine Reihe von praktischen Fragen, auch ist die wissenschaftliche Frage über die Lauterkeit der Studien nicht geklärt.



nach oben

Umfrage

Auf Grund einer Anfrage des Deutschland-Radio Köln am 22.2.2013 stellte der BKÄ seinen 150 Ärzten und ca. 80 katholischen Kliniken die Frage:


"Wie gehen die katholischen Ärzte um mit dem gestrigen Beschluß der Deutschen Bischofskonferenz, eine besondere, nicht abtreibende 'Pille danach' im Falle einer Vergewaltigung verordnen zu dürfen?"

 

Hier der Text:   Mehr

-

nach oben

Konkrete Fragen

Frage an alle Arztkollegen, Kliniker, Gynäkologen, Apotheker, Geistlichen:

"Wie gehen die katholischen Ärzte jetzt mit dem Beschluß der 

Deutschen Bischofskonferenz um, bei Vergewaltigung eine besondere, nicht frühabtreibende 'Pille danach' verordnen zu dürfen?


- Was ist Ihre persönliche Meinung?
- Gibt es solch eine ‚Pille danach‘? Oder reines Wunschdenken der DBK?
- Wo sehen Sie Probleme in der praktischen Umsetzung (Praxis, Klinik)?
- Abgrenzung zum normalen Wunsch nach der PD zwecks Notfallverhütung möglich?    

  Oder besteht jetzt die Gefahr der Erpressbarkeit, bei vorgespielter Vergewaltigung?
- Ist der moralische ‚Damm gebrochen‘? Wer kontrolliert jetzt die Ärzte?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen aus München

 

              (Dr. (I) Gero Winkelmann, Leiter des BKÄ)

 

BKÄ –Bund Katholischer Ärzte, Vereinigung katholischer Ärzte, Arbeitskreis Lebensrecht, Truderinger Str. 53,  D-82008 Unterhaching, T. 089-61 50171-7, Fx-8 , info@bkae.org , www.bkae.org (mit Sonderseiten zum Thema)

 

Antwort an BKÄ-Büro München, Fax  089 – 61 50 17 18: wegen
‚Pille danach + DBK‘

Absender:                                                                                           
E-Mail:                                                                          0 Bitte halten Sie uns informiert     

0  Beschluß ist o.k., ich sehe keine Probleme                0 Thema betrifft mich nicht
0  Keine Antwort:   0 da man die Kirche + Bischöfe nicht kritisieren soll,  0   …….

Meine Meinung zur Situation:
       0 Name der ‚katholischen Pille danach‘:  
       0  BKÄ und kath. Ärzte sollen sich wie folgt verhalten:

     

Der Trierer DBK-Beschluß gilt:
    0 nur für die kath. Kliniken,
    0 für alle katholischen Ärzte (in Praxis, Notdienst)

Ich sehe folgende Probleme
    (Untersuchung; besteh. SS?, Kontraindikationen,)
     Sicherheit vor ungewollter SS? Zur Lage der Wissenschaft?

Darf sich ein gynäk. Assistenzarzt aus gewissens- und ärztlichen Gründen,jetzt noch weigern, die 'Pille danach' im Notdienst zu verordnen?

0  Ich rate der Kirche / den Kollegen:
          

0  Sonstiges:

nach oben

Antworten

nach oben

Schluß

Vielen Dank und mit freundlicher Empfehlung -
gez.

Dr. (I) Gero Winkelmann, Leiter des BKÄ


2. Weitere Infos auf dieser Website unter:
Kurz, aktuell, EmpfehlungenInteresse & Mitarbeit, Vorteile

Zurück zu: DBK + Pille danach, PILLE DANACH, Dt. Bischöfe, Weltkirche,  Umfeld, Arztsein, Weltkirche, religiös, Priester, Stichwort

Einrichtung dieser Seite am 22-2-2013, Gedenktag Kathedra Petri gw, last update am 

nach oben