Geistliche & Pädophilie - kurz

Sehr geehrter Besucher,
lieber  Arztkollege, Medizinstudent, Psychotherapeut, Geistlicher,
lieber Mitchrist, 


die Vereinigung katholischer Ärzte für Deutschland und Österreich, BKÄ,  möchte Hilfestellung leisten im Konflikt zwischen Geistlichen, der Öffentlichkeit und den Medien.

Kurz:
Es gibt Mittel und Wege, pädophil-homosexuelle Neigungen hilfreich anzugehen.

 

Die Lawine, die die katholische Kirche in Deutschland seit Februar 2010 überrollt, geht auch an uns katholischen Ärzten nicht spurlos vorüber.

nach oben

2016 - Frankreich

Juni 2016:
Neue kirchlich-katholische Initiative in  FRANKREICH:

http://de.radiovaticana.va/news/2016/06/06/frankreich_kommission_gegen_p %C3%A4dophilie_pl%C3%A4diert_f%C3%BCr_objekti/12350

 

Vorsitzender Alain Christnacht will alle Fälle von Pädophilie analysieren lassen, lt. Interview mit der kath. Zeitschrift La Croix.

nach oben

2014 - Fälle von entlassenen Priestern

Am 23.1.2014 haben die BKÄ-Ärzte eine Pressemeldung versandt, um aus ärztlicher Sicht auf die Entlassung von 384 katholischen Priestern hinzuweisen:

 

Pressemeldung zum Thema 'Pädophile Priester entlassen'  +  ärztliche Forderungen
(Als pdf-Datei:  mehr)

Sehr geehrte Damen und Herren Redakteure und Verantwortliche der Medien,

sehr geehrte Arztkollegen, Geistliche, Diözesanverwaltungen,

 

falls Sie das Thema 'Pädophile Priester' interessiert, bitten wir freundlich um Kenntnisnahme und Veröffentlichung / Weiterleitung in Ihrem Hause der folgenden kurzen Pressenotiz vom Bund Katholischer Ärzte aus München. 

 

Kurz:

Wir sind überrascht nach der Meldung letzte Woche, Papst Benedikt XVI habe innerhalb von 2 Jahren weltweit 384 Priester wegen pädophiler Taten entlassen und laisiert.

 

Als ÄRZTE sind wir erstaunt und betroffen, daß nichts berichtet wird über die jetzige seelsorgerliche und vor allem ärztlich-psychiatrische Begleitung und auch ein vorheriges Behandlungsangebot solcher geweihten Geistlichen, Mitmenschen, Christen.

 

Neben den kirchlichen Stellen und den Bischöfen, den Oberhirten, rufen gerade auch die Ärzteschaft auf, die Behandlungsmöglichkeiten von psychischen Störungen (wie Pädophilie, Homosexualität  etc.) weiter zu erforschen und zu verbessern.

Die Kirche möge ihrerseits die ÄRZTE um Rat fragen und Behandlungen zulassen.

 

Daher danken wir für die Beachtung des Themas und unserer ärztlichen Sorge.

 

Mit freundlichen Grüßen aus München

 

Dr.(I) Gero Winkelmann

Prakt. Arzt, NHV, Homöopathie

Leiter des Bund Katholischer Ärzte + Arbeitskreis Sexualität

Truderinger Str. 53

D-82008 Unterhaching

Tel. 089 - 6150 1717

www.bkae.org    (Sonderseite Pädophilie, Priester, …)

nach oben

Überlegungen

Wir machen uns Gedanken:

 

1.  Als Ärzte und Christen bedauern wir außerordentlich all die Vorfälle von Kindesmißbrauch, die in diese Tagen und Wochen ans Licht der Öffentlichkeit kommen.

2.  Jetzt werden einerseits Wunden aufgerissen, die wieder anfangen zu schmerzen; andererseits können jetzt die Opfer endlich reden.


3. Es geht uns primär um HILFE für alle leidenden Beteiligten - für die Opfer, aber auch für die leidenden Täter und die blamierte und schockierte kirchliche / katholische Obrigkeit und Öffentlichkeit.

 

4.  Wir möchten zur Vorsicht mahnen:

- Die verletzten Mitmenschen sollen durch das erneute Erinnern nicht weitere innere Verletzungen erfahren;

- es ist zu fragen, ob es den Opfern von damals dient, wenn jetzt alles erneut an die Oberfläche kommt.

- Die Medien müssen trotz allen Spektakels Mäßigkeit üben und sollten sich nicht auf Kosten von mißbrauchten Mitchristen, den Priestern und der schockierten Kirche profilieren.

nach oben

Hektik und Hass vermeiden

Wichtig erscheint uns in diesen hektischen Tagen, in denen immer mehr Fälle von Kindesmißbrauch durch Priester und Lehrer an die Öffebntlichkeit dringen:


1.  Keinen blinden Hass und Zorn
 auf die betroffenen Priester und auf die Kirche zulassen,

2.  Versöhnung muss möglich sein.

3.  Keine bloße Verurteilung von Priestern und Kirche, an das "7 x 70 mal" denken;

4.  Die einsamen, ertappten Priester nicht "einfach in die Wüste schicken", verurteilen (mehr),  sondern dabei ihre Not sehen und Ihnen helfen.

Keine Kurzschlussreaktionen!



Merke:
Priester
sind geweihte Menschen und bedürfen daher eines besonderen Respekts, auch wenn gewisse ihrer Taten inakzeptabel sind.
Man muss sie vor ihrer pädophilen Neigung schützen.


Lassen Sie uns als Christen für diese geweihten Männer und ihre Oberen und Gemeinden beten.

 

... wird fortgesetzt.

 

nach oben

Schluß

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Weitere Infos auf dieser Website unter: 
Kurz, Aktuelles,  Neue Websites hier,  Interesse & Mitarbeit,  
Info-Flyer zu diversen BKÄ-Themen und Regionen bestellen unter info[at]bkae.org 


Zurück zu: Pädophilie, Sexualität, Homosexualität,  Sex. Mißbrauch,  Deutschland, Start, Stichwort,

Installation dieser Seite am 16-3-2010, Gedenktag des Hl. Heribert von Köln, gw, - Remake 8-2015, last update 12-9-2016

nach oben