Beschreibung
Nachstehend eine Mitschrift eines Impulsreferates zum Thema "Pädophilie - sexueller Mißbrauch" in Radio Horeb München**
a) Definition + Vorgang:
Pädopilie ist eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung
ICD-10-Code: F65.4 (F 60 - F69) und DSM-IV-Code: 302.2.
Sexueller Missbrauch eines Kindes vor seiner Geschlechtsreife zwecks sexueller Befriedigung eines / einer Erwachsenen oder Jugendlichen;
Anschauen (nackt), streicheln, berühren, später sexueller Kontakt - über mehrere Jahre lang.
b) Epidemiologie
b) Epidemiologie:
Betroffen sind 25% der Frauen und 8% der Männer, die in ihrer Kindheit sexuell missbraucht worden sind.
Es herrscht in einem großen Teil unserer Bevölkerung große Not, da viele Menschen von früher her betroffen sind.
Opfer sind Mädchen und Buben, die von Männern und Frauen belästigt werden.
Täter sind keine Fremden, sondern Verwandte und gute Bekannte der Familie:
c) Pathophysiologie
c) Pathologie:Die Verwandten / Bekannten schleichen sich langsam in das Vertrauen des Kindes ein und bauen langsam ein sexuelles Verhältnis auf. Die Kinder werden langsam in den Bereich solch einer Sexualität hineingeführt, ihr natürliches Schamgefühl wird langsam zurückgedrängt.Keine direkte, körperliche Gewalt, vielmehr versteckte Gewalt (Drohungen, Hervorrufen von Ängsten) mit der Folge, dass das Kind schweigt, die Übergriffe innerlich verdrängt und aus dem Bewusstsein streicht, sich auch später nicht erinnert.Sexualität wird jedoch jetzt und künftig als ekelerregend empfunden.Folge: Schwere Verletzung dieser Seele.
d) Dynamik der Pädophilie
Neu auftretende Pänomene heute:
frühe Sexualisierung durch die Medien,
durch Gruppenzwang in der Schule,
pädophile Belästigung / Missbrauch durch Gleichaltrige!
e) Folgen
d) Folgen I.
Das kindliche Vertrauen wurde missbraucht,
daher Verlust des Vertrauens gegenüber Anderen,
das Kind fühlt keine Geborgenheit mehr
das Kind öffnet sich nicht
e) Folgen II.
Weckung der sexuellen Lust,
SUCHT: Bindung an die sexuelle Lust über lange Zeit,
der sexuelle Bereich wird vom Kind als böse, negativ gewertet - für immer!
f) Angst
Gefühl der Angst + Ekel vor dem Mann, nachfolgende Frigidität:
Durch zerstörtes Urvertrauen Angst vor Bindung an den Ehepartner
der sexuelle Missbrauch von früher wird aus dem Gedächtnis verdrängt
keinerlei selbstlose Liebe als Partner mehr möglich.
Schuldgefühle werden ständig mitgetragen (z.B. sich damals nicht gewehrt zu haben),
Verletzung des Selbstwertgefühles.
Auch als Erwachsene (-r) bleibt das Opfer in der Sex-Sucht gefangen, viele landen in Bordellen.
Gift der Delbstzerstörung ..
Das Gift der Selbstzerstörung wirkt weiter:Ständige Erinnerungen,die schmerzenden, seelischen Wunden sind weiterhin offen,Aggressionen gegen sich und den Täter.
Schluß
** Vortrag von Friedrich Rabolt, Hagiotherapeut, Landau, am 18.10.2007 in Radio Horeb München (Lebenshilfe, www.horeb.org);
Mitschrift von Dr. Gero Winkelmann
Vielen Dank für Ihr Interesse!
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Installation dieser Seite am 18-10-2007, Gedenktag des Hl. Lukas, Evangelist und Patron der Ärzte, + 22-2-2010, gw, update am 28-4-2015





