'Lebenspende' - kurz

Sehr geehrter Besucher,
lieber Arztkollege und Medizinstudent und evtentuell selber Betroffene,



der Arbeitskreis Lebensrecht (mehr) der Vereinigung katholischer Ärzte, BKÄ,  macht auf Gefahren und Risiken der Lebend-Organspende aufmerksam.

Man fragt sich, ob Familienangehörige heute nicht einem zu hohen moralischen und öffentlichen Druck ausgesetzt sind, einer Lebenspende zuzustimmen.

Insbesondere Politiker und Personen des öffentlichen Lebens können sich eigentlich nicht wehren.

Risiken werden von verantwortlichen Ärzten und Politikern heruntergespielt.

Dagegen nehmen die BKÄ- und EPLD-Ärzte als Lebensrechtsärzte Stellung.

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Die heutige Medizin ...

In der heutigen Medizin spricht nicht mehr vom potentiell tödlichen Ausgang von schweren Krankheiten.

Und in der heutigen Transplantatiosmedizin auch nicht vom möglichen Schaden des Spenders.
Es  hat sich hier anscheinend medizinische Normalität eingeschlichen.


Aber man sollte wissen:
Der operative Eingriff einer Nieren- oder Leberlappenspende ist schwer und birgt gravierende Risiken - für beide Menschen.


Detaillierte Informationen zum aktuellen Vorgang und zur gesetzlichen Grundlage bietet der Artikel der OTZ (Ost-Türingischen Zeitung):
 http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Praktizierte-Naechstenliebe-1658766590

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Unsere Sonderseiten

Dieses moderne, heiße Thema möchten wir auf folgenden Sonderseiten beleuchten:

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Öffentlicher + moralischer Druck auf die Gesunden?

Man fragt sich, inwieweit Gesunde und Familienangehörige heute einem besonders hohen moralischen und öffentlichen Druck ausgesetzt sind, einer Lebenspende zuzustimmen.

Insbesondere Politiker und Personen des öffentlichen Lebens können sich eigentlich nicht wehren.


Wer hätte Verständnis für eine ablehnende Haltung gehabt?

D.h. wenn der Ehemann nicht seine Niere hergegeben und vielmehr zugelassen hätte, dass seine Ehefrau an eine künstliche Niere gekommen und vielleicht irgendwann an ihrer schweren Krankheit gestorben wäre?


 

 

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Fachinformationen ...

Folgende Informationen / Links sind empfehlenswert:


A)  Grundsätzliche medizinische Informationen über den Ablauf einer Lebendspende:

1.  Transplantationschirurgie Klinikum Rechts der Isar, München:
www.transplantation.med.tu-muenchen.de/therapie/transplantation/niere/nierenlebendspende.html

2.  Chir. Uni-Klinik Göttingen, Infos zur Nieren-Lebenspende: www.chirurgie.med.uni-goettingen.de/content/patienten/200.html

 

3.  Fragen + Antworten bei Transplant Novartis Österreich:
http://www.transplant.at/organtransplantation/lebendorganspende.shtml

4.  Nierenratgeber:
www.nierenratgeber.de/lebendspende/themen/risiken-aufklaerung/risiken-des-spenders.html

5. Apotheke-Umschau:
www.apotheken-umschau.de/Therapien/Nierenspende--Risiken-und-Nebenwirkungen-74995.html

6.  Stiftung Lebendspende;
www.stiftung-lebendspende.de/38-0-Risiken-des-Spenders.html

7. Schweizerisches Bundesamt für Gesundheit (BGA):
www.bag.admin.ch/transplantation/00695/01591/02653/index.html




B)  Kirchliche Informationen:

Kath. Kirche: Sittliche Kriterien der Organspende, Prof. Spindelböck
http://stjosef.at/artikel/organspende_ethisch.html

 

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Kritische Links

3.   KRITISCHE Links + Stimmen:

Interessenvereinigung Nieren-Lebenspende e.V. :    www.nierenlebendspende.com NEU


1.  Roberto Rotondondo von "Transplantation-Information"
http://www.transplantation-information.de/organspende_organspender/komplikation/lebendspende_komplikation_risiko.htm

2.  Informationsstelle Transplantation: Nicht veröffentlichte Berichte
http://www.transplantation-information.de/veroeffentlichungen/pressemeldungen/aufklaerung_komplikation_organspende_lebendspende_32005.html


3.  Organspendekampagne:  Prof. L. Geisler 'Organlebenspende' (2004)
http://www.linus-geisler.de/art2004/200412universitas-organlebendspende.html

4.  WOZ-Zeitung, Zürich, ethischer Graubereich, Medizinethik
www.woz.ch/artikel/inhalt/2004/nr25/Wissen/10120.html+Lebendorganspende+risiko

 

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Bleiben wir aufmerksam ...

Als katholische und Lebensrechtsärzte appellieren wir an ale Ärzte, Verantwortliche und Mitmnschen zu bedenken:


- Niemand hat ein Recht auf ein Organ,

- niemand darf sich verpflichtet, gedrängt fühlen, ein eigenes Organ zu spenden,

- trotz aller Erfolge und Sicherheit der heutigen Chirurgie darf das grundsätzliche Risiko einer Operation nicht heruntergespielt und kleingeredet werden:

    -    mögliche Infektion der Wunde,
    -    eigene Organinsuffizienz (des Spenders),
    -    früherer eigener Tod als ehemaliger Spender, ...,


- jemanden schlecht anzusehen oder ihm Schuld einzureden, wenn er / sie sich weigern sollte, für nahe Angehörige / Blutsverwandte lebend ein Organ zu spenden.


Welche Meinung, welchen Trost haben Sie, lieber Kollege und Besucher??  info[at]bkae.org


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Trotzdem: Gute Besserung ...

1.  Wir wünschen dem prominenten, operierten Ehepaar gute Besserung und Gottes Segen!

Möge die gespendete Niere gut funktionieren, mögen sich beide Patienten gut von den Operationen erholen!


2.   Hier einige Antworten auf unsere UMFRAGE unter BKÄ-Ärzten und Mitmenschen:  Mehr   NEU

 

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Schluß

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

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