Kritische Fragen

Kurz

BKÄ-n Mannheim
BKÄ-Mannheim

Sehr geehrter Besucher und Arztkollege,

der BKÄ, Vereinigung Katholischer Ärzte, gibt Antworten zu kritischen Anfragen seitens der Medien und empörter Menschen, insbesondere was ärztliche und geistliche Hilfen für leidende und Veränderung suchende Homosexuelle angeht.


Der Zwist ist erneut aufgekocht, nachdem der BKÄ-Infostand auf der Kirchenmeile des 98. Deutschen Katholikentages Mannheim (19.5.2012) blockiert und anschließend in den sozialen Netzwerken ein Proteststurm gegen unsere kurzgefassten, ärztlichen Aussagen auf dem "Mannheimer Flyer zur Homosexualität" aufgebraust ist.

 

Hier hatten wir ganz einfach von möglicher Therapie und Behandelbarkeit von Homosexualität geschrieben.

Dazu stehen wir auch heute noch, auch wenn viele Arztkollegen und Mitchristen uns hier nicht folgen können oder wollen und wir ein unschönes 'Spießrutenlaufen' erleben dürfen.

Nachstehend ein Versuch, auf die brennendsten Fragen eine Antwort zu geben.

Unsere Sonderseiten

Katholikentag Mannheim
Mannheim

Wir haben zu den vielen Fragen zur Homosexualität folgende Sonderseiten eingerichtet:

 

 

Medizinische Fragen                      Seite


Religiöse Fragen                            Seite



NEU:
Umfrage unter BKÄ-Ärzten +Fragenkatalog an einen deutschen
Kardinal wegen seiner  Forderungen zum Umgang mit Homosexuellen
in der Kirche                                       Seite

Fragenkatalog                                     HIER

-

Kritische Anfragen

Rapsfeld bei München
Rapsfeld bei München

Zur Geschichte:

nach fast 5-jähriger Stille um unsere Website zum Thema Homosexualität tauchten Ende Mai 2011 plötzlich vermehrt Anfragen von hilfesuchenden menschen und von Medien aus vielen Ländern auf:

-  zur Behandlungsmöglichkeit bei Homosexualität und

-   zur Wissenschaftlichkeit unserer Aussagen.



Darüberhinaus erhalten wir jede Menge Post
von überraschten Bürgern, die sich kritisch äußern, aber immer wieder ebenso auch von am Thema "Therapie" sehr interessierten Menschen aus ganz Europa.

(4000 Bewegungen auf Facebook pro Tag, wir mussten diese Seite daher umgehend besonders sichern...).



NEU:
Seit dem 18.5.2012 häufen sich Proteste, die ihren Ausgang auf dem 98. Deutschen Katholikentag Mannheim hatten.

AKTUELLE Stellungnahme zum "Mannheimer Flyer":  mehr

Anfrage von Spiegel-Online:

Strohernte

Anfrage der SPIEGEL-Onlineredaktion aus Berlin:

(1.6.2011)  Wir würden gern über Informationen auf der Webseite des "Bundes Katholischer Ärzte" berichten.

Dazu haben wir drei Fragen an Sie, um deren Beantwortung wir Sie bis spätestens heute (1. Juni) um 18:00 Uhr bitten würden.


F:
1.  Auf Ihrer Webseite "Therapiemöglichkeiten von Homosexualität"  listen Sie "Therapieansätze gegen homosexuelle Neigungen" auf.

Wieso tun sie dies, wenn es sich doch - wie sie schreiben - um "keine Erkrankung" handelt?

1. "Krankheit" - ja oder nein?

Lilienfeld bei München
Lilienfeld

Antwort:

1) Wir (katholischen BKÄ-) Ärzte befinden uns beim Verwenden des Begriffs "Krankheit" in einem Spannungsfeld:

 

-  Eine Mehrheit der Psychotherapeuten sagt, Homosexualität sei angeboren und  nicht heilbar,
(teilweise unsere Meinung)

-  eine Minderheit sagt, Homosexualität sei erworben und damit behandelbar.
(Das ist auch unsere Meinung)

Sigmund Freud, der Begründer der Psychotherapie, zählt Homoseualität zu den Neurosen.


2)  Wir wissen von vielen homosexuell empfindenden Menschen, die sich in einer geistig-psychischen Notsituation befinden, stark leiden.

Manche rufen bei sogar in unserem Münchner Büro an (kürzlich jemand aus Wien, Hamburg, sogar aus Rio de Janeiro, auch das "Radio Toxic" aus St. Gallen recherchierte deswegen) und fragen nach Hilfsmöglichkeiten.



3)  Gesundheitliches Risiko:

Berichte und Statistiken nennen eine erhöhte Rate von Selbstmord, Scheidung, Eifersucht.

Ganz offensichtlich ist die erhöhte Infektionsrate (HIV, ...).

Bisher sind homosexuelle Männer nicht zu Blutspenden zugelassen.


1a) Erkrankung ...

3)  In dem mancherorts benutzten Begriff "Erkrankung" sehen auch wir eine möglicherweise mißverständliche Bezeichnung.


Wir haben den Einruck, daß vor allem ideologische Gründe dazu geführt haben, daß 1992 die WHO vom Begriff "Krankheit" weggerückt ist.


Im Rahmen des kollegialen Austausches haben wir in den letzten Wochen erfahren, daß es manche Umschreibungen für den pathologischen Zustand gibt, in dem sich manche, aktive Homosexuelle befinden.


Den Begriff "Krankheit" im negativen, stigmatisierenden Sinne möchten auch wir nicht benutzen!

Also keinerlei Diskriminierung oder Vorwurf nach dem Motto "Du bist krank!"

Als Ärzte und Christen wollen wir niemanden in eine "kranke Ecke" drängen, verletzen oder bedrängen.

Jedoch ...

 ...  wollen wir auf dieser Website allerdings signalisieren:Wenn sich jemand unglücklich, krank oder in einer seelisch-psychischen Notsituation fühlt, soll er durch unsere katholische Ärztearbeit Hilfsmöglichkeiten und weiterführende Infomationen aufgezeigt bekommen.Jeder leidende Mensch muß das Recht haben, seine Beschwerden zu äußern und Hilfe zu bekommen.

 

... als Plattform

Gleich geht das Signal auf ...
Signal

Noch etwas:

Der Bund KatholischerÄrzte Deutschland ist keine Fachorganisation
,
auch kein "Meinungsführer in Sachen Homosexualität" und macht auch
keine Werbung für Behandlungen durch seine Mitglieder.


Der BKÄ stellt auch kein fertiges Therapiekonzept auf, sondern will zuerst einmal das allgemeine Schweigen brechen und  in aller Bescheidenheit signalisieren:
Bedenken Sie bitte, daß Hilfe möglich ist!

Dieses Therapieangebot bezeichnen wir als "Therapieansatz",
um all unseren interessierten Artztkollegen und Psychotherapeuten, aber auch den Geistlichen einen Hinweis auf Behandlungsmöglichkeiten zu geben.

Der BKÄ schreibt niemandem etwas vor!


Der Bund Katholischer Ärzte Deutschland will jedoch eine Plattform sein für alle christlichen Ärzte, Psychotherapeuten, Geistlichen und Betroffenen, die sich mit dem Thema Homosexualität beschäftigen.

2. Wissenschaftlichkeit

Flieger im Anflug auf München
Flieger

F: Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage empfehlen Sie die aufgeführten "Therapiemöglichkeiten von Homosexualität"?

A:
1)  Ärztlich-psychotherapeutische, homöopathische, philosophische und theologische Fach- Literatur,

2) Minderheitenmeinung von Psychotherapeuten.

3) Lehre der katholischen Kirche, die Heilige Schrift,

4) Homöopathie nach Samuel Hahnemann;


Einzelne unserer Kollegen besitzen die Fachkunde Homöopathie (von einer Landesärztekammer ausgestellt), um hiermit auch die Kompetenz in dieser Heilmethode darzustellen;

die homöopathische Anamnese ist von manchen Krankenkassen anerkannt, (denn nur wissenschaftlich anerkannte medizinische Leistungen werden von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet).

Es gibt auch den BKÄ-Arbeitskreis Homöopathie (mehr).

Mehr Informationen zum homöopathischen Denkansatz  hier





3.) Kritische Äußerungen?

Wiese
Wiese

F:    Können Sie es nachvollziehen, dass Homosexuelle sich kritisch zu Ihrer Webseite "Therapiemöglichkeiten von Homosexualität" äußern?


A: Ja, das ist uns klar und nicht verwunderlich.


Wir wollen niemanden persönlich angreifen, niemanden verurteilen oder Vorurteile schüren.

Wir wollen Hinweise und eine Stellungnahme und ärztliche Meinung abgeben, ohne jemanden verletzen oder bevormunden zu wollen.


Wir möchten keine durch einen destruktiven Zeitgeist geförderte Fehlhaltung bestätigen.

Geistige und sexuelle Fehlhaltungen
durch Schweigen als Ärzte und Christen gar zu zementieren und akzeptable Hilfsmöglichkeiten zu verschweigen gehört nicht zu unserer Arbeitsweise.

"Wer hören will, der höre."


4. Warum 'katholische' Ärzte?

Alte, reparierbedürftige Haustüre
Alte Haustüre

Häufig fragen uns Journalisten, warum Dr. Winkelmann und die katholische BKÄ-Vereinigung das Thema Homosexualität angehen:


Antwort:

1.  Das Thema Homosexualität und die Prävention
(z.B. vor sexuell übertragenen Krankheiten)  ist in jedem Fall ein ärztliches.


2.  Von Ärzten, insbesondere christlich-katholischen Ärzten wird erwartet, dass sie auch zum Thema Homosexualität Kenntnisse haben und auch Möglichkeiten kennen, bei Zweifeln und Leiden zu helfen (mehr).

Mitchristen antworten auf Nachfrage, daß sie zu einem katholischen Arzt mehr VERTRAUEN hätten (Ehrlichkeit, Offenheit, gut fortgebildet, ...)


3.  Der BKÄ wird wegen seiner Artikel auf seiner Website seit 2011 laufend und konkret um Hilfe gebeten!

Betroffene melden sich nach Google-Recherche bei uns, aus ganz Europa.

Sogar ein Mann aus Buones Aires, ein anderer aus Mexico-City und auch aus Kanada fragten dringend an...

Schluß

Fahnen auf dem Katholikentag Mannheim
Fahnen Mannheim

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

* Sind Sie zum erstenmal hier auf dieser Website gelandet?
Wollen Sie mehr über den Bund Katholischer Ärzte wissen? 

Weitere Infos auf dieser Website unter:
Kurz,
aktuell, EmpfehlungenInteresse & Mitarbeit, Vorteile

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Installation dieser Seite am 1-6-2011, Gedenktag des Hl. Justinus, gw, last update am 1-8-2013

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Neue Seiten hier!

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Funkmast

Die BKÄ-Website hat Zuwachs bekommen!

HIER die neuesten Seiten zu aktuellen Themen.

 


Ärztekreise in Vorbereitung

Knaller

Roter Knaller ...

Regionale kath. Ärztekreise sind in Planung (z.B. Freiburg, Stuttgart, ...). Interessierte Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudenten bitte melden!